Höchi Baden-Dättwil

Der neue Trakt der Schulanlage Höchi in Dättwil mit seinen vier Klassenzimmern, den vier Gruppen- und Einzelunterrichtsräumen sowie dem im Erdgeschoss angelegten Kindergarten präsentiert sich als eigenständiger Baukörper. Als funktionale Erweiterung bindet er sich über einen Verbindungshals an die bestehende Primarschule an. Der schlichte Gebäudekörper mit der auf Glas und Beton reduzierten Hülle ordnet sich über seine Tonalität und über die im Laufe des Tages varierenden Reflexionen in die bestehende Umgebung ein. Je nach Lichtverhältnissen ändert der Bau seine Erscheinung; die Hermetik der Fassade wird aufgebrochen und das differenzierte Innenleben der Schule tritt zu Tage. Über eine mechanische, im konstanten Temperaturbereich erdverlegte Lüftung erfolgt im Winter eine Vorwärmung, im Sommer eine Kühlung der über Quellluftauslässe in die Zimmer eingeblasenen Frischluft. Zusammen mit der effizienten Wärmedämmung der Fassade und der passiven Energiegewinnung über die grossflächigen Verglasungen wird während der Heizperiode nur eine marginale Energiezufuhr benötigt.

Projektdokumentation Höchi Baden-Dättwil

PROJEKTDATEN

Standort:
Dättwilerstrasse 14, Baden-Dättwil

Bauherrschaft:
Stadt Baden-Dättwil, Bau- und Planungsabteilung

Architekt: Burkard Meyer
Projektteam: Urs Burlard, Adrian Meyer,
Daniel Krieg, Florian Stegemann

Künstler: Stefan Gritsch, Lenzburg
Bauingenieur: Caesar Macchi, Dipl. Bauingenieur ETH, Baden-Dättwil
HLKS-Planer: Waldhauser Haustechnik AG, Basel
Elektroplaner: Amstein & Walthert, Zürich
Fassadenplaner: Mebatech AG, Baden

Vorprojekt: Januar 1999
Baubeginn: Juli 1999
Bezug: Juni 2000